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Vorderlader - Sprengstoffgesetz

Sprengstoffgesetz

Nachfolgende Informationen beruhen auf dem "Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. I S. 3518), zuletzt geändert durch Artikel 150 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)". Das Sprengstoffgesetz (Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe) regelt den Umgang, den Verkehr und die Einfuhr von und mit explosionsgefährlichen Stoffen in Deutschland.

Vorderlader im Sprengstoffgesetz

Paragraph 27 des Sprengstoffgesetzes regelt den Umgang und Verkehr im nicht gewerblichen Bereich. Der Erwerb von Sprengstoff ist grundsätzlich erlaubnispflichtig. Zündhütchen sind, da sie nur eine winzige Menge an Sprengstoff enthalten, von der Erlaubnispflicht ausgenommen. Die Erlaubnis nach §27 gilt in der Regel für fünf Jahre und kann mit Auflagen verbunden werden.

Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung der Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis:

Zuverlässigkeit
ein Bedürfnis für die beabsichtigte Tätigkeit
deutsche Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Deutschland
persönliche (psychologische, körperliche) Eignung
Fachkunde
Vollendung des 21. Lebensjahrs

Erlaubnis nach §27

Bei der Antragstellung wird die Art und die Menge der im Gültigkeitszeitraum voraussichtlich benötigten Menge Treibladungspulver angegeben. Jeder Kauf von Pulver muss durch den Verkäufer unter "Lieferbescheinigungen" in die Erwerbserlaubnis eingetragen werden. Mit jedem Kauf reduziert sich die noch verfügbare Restmenge. Reicht die genehmigte Gesamtmenge nicht aus, kann beim zuständigen Amt jederzeit eine Erhöhung beantragt werden. Irrtümer vorbehalten. Den aktuellen Text des Sprengstoffgesetzes gibt es beim Bundesministerium der Justiz.